Pumuckl – worum ging’s? Ein Kobold bringt das Leben eines gemütlichen Schreiners durcheinander. Wer sich an Hans Clarins Stimme gewöhnt hatte, konnte in der Pubertät nahtlos zu AC/DC-Kassetten übergehen.

(aus einer ein paar Tage alten NEON)

War dann mal wieder im Kino, gleich zwei Mal in einer Woche:

300: Meine. Fresse. Was eine Art Direction. Was für Aufnahmen. Was ein Soundtrack. Und neben Nonstop-Action zwischen Spartanern und Persern gibt’s die eine oder andere Wahrheit gratis dazu. Bitte im Kino, nicht auf DVD sehen. Angeblich ist die IMAX-Version des Films noch eine Spur beeindruckender.

Ghost Rider: Nicholas Cage hat bei mir seit einem verstrahlten Auftritt bei Jay Leno nur noch einen halb so großen Sympathiebonus, doch ein Kumpel wollte da unbedingt noch rein. Also gut. Im einzigen topmodernen Kino der Stadt, in dem der Film noch lief, saßen vielleicht ein Dutzend Zuschauer. Nach den ersten Viertel- bis halben Stunde dachte ich: Mann, was ein Schrott. Aber, aber: Es wurde besser. Der Film entwickelte sich zu einem trashig-spaßigen Action-Spektakel mit witzigen Momenten und passablen Spezialeffekten um den Ghost Rider, der dem Teufel seine Seele verkauft und für den als brennendes Skelett auf einem brennenden Motorrad Dämonen einsammelt. Kann man sich wirklich angucken, auch auf DVD. Allerdings nicht, wie bei uns geschehen, mit Kindern.

I am currently out of the office, and only very sporadically available via e-maill. I look forward with profound dread to wading through a thousand or so messages when I return.

(bekommen von Dr. Ian Davis, Mad Doc Software)

1994: Auf meiner ersten Game Developers Conference in Santa Clara sehe ich Alexei Paschitnow, den Erfinder des Computer- und Videospiels Tetris, und schnappe ihn mir für ein Interview. Unmittelbar vor der Konferenz fliege ich von der Hochzeit eines deutschen Freundes in Fort Worth, Texas, ein. Auf der sehr übersichtlichen Konferenz treffe ich alle möglichen Spieldesigner, die ich im letzten halben Jahr besucht habe, unter anderem Rusty Buchert von Interplay, meinem ersten Firmenbesuch überhaupt.

2007: Dreizehn Jahre später bekommt Alexei Paschitnow auf der Game Developers Conference in San Francisco den Penguin Award verliehen. Minuten vor dem Start einer Rede von Designerlegende Shigeru Miyamoto fragt mich ein Freund, ob ich einer der Groomsmen auf der Hochzeit von ihm und seiner deutschen Verlobten sein möchte. Und nach zweistündiger Verzögerung läuft mir beim Warten auf einen Interviewpartner Rusty Buchert über den Weg, der heute bei Sony arbeitet.

I don’t pose. I don’t pose for anybody. Who do you think I am, Paris Hilton?

(Clint Eastwood)

Ich gebe auf – ewig nach einer Flash-Animation eines gewissen Führers gesucht, der zu “I like to move it” tanzt. Außer Born to be alive ist scheinbar im ganzen Netz nichts mehr zu finden. Sachdienliche Hinweise werden natürlich gerne angenommen.

Uffz uffz uffz uffz.
Wo die Katze herkommt, gibt’s noch mehr.

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